Yachtcharter – nur noch neue Schiffe buchen?

Eintrag vom 20.10.2008

Der Trend beim Charter einer Segelyacht geht immer mehr dahin, dass die Yacht möglichst neu sein soll. Woher kommt das? Sind es schlechte Erfahrungen mit Yachten die schon einige Jahre im Charterbetrieb sind?

Der Zustand einer Segelyacht ist von mehreren Faktoren abhängig. Das Alter der Yacht spielt zwar mit eine entscheidende Rolle, weitaus wichtiger ist jedoch die Wartung und Pflege, die ein Schiff im Laufe der Segelsaison erfährt, und - wie gründlich die Wartungs- und Reparaturarbeiten über Winter durchgeführt werden. Diese Unterschiede bei Wartung und Pflege sind jedoch nicht immer auf den ersten Blick sichtbar und stellen sich erst im Verlauf einer Törns heraus. Und dann ist oft die Urlaubsfreude getrübt.

Schon bei der Schiffsübernahme können Hinweise auf die Gründlichkeit des Service einer Charterbasis ersichtlich werden, hier einige Beispiele:

Die Motorbilge – ist diese trocken oder finden sich Ölrückstände oder Wasser darin? Die Bilge – ist sie trocken oder steht Wasser darin? Wasser ist nicht schlimm (in geringer Menge versteht sich!), aber wenn es brackig ist dann kann dies zu unangenehmem Geruch im Schiff führen. Die Toiletten – ist ein Fäkalientank eingebaut, dann ist darauf zu achten, dass Abwasser nicht in die Toilette zufließen kann. Wenn bei der Schiffsübernahme Wasser in der Toilette steht deutet dies darauf hin, dass die Membran der Pumpe nicht mehr dicht ist. Dann ist damit zu rechnen, dass in der Törnwoche immer wieder Wasser aus dem Abwasserschlauch zurück in die Toilette fließt. Das ist äußerst unangenehm! Diese Liste kann hier beliebig erweitert werden.

Die Schiffsübernahme zu Törnbeginn erfolgt üblicherweise anhand der „Eincheckliste“ des Vercharterers. Eine eigene Liste hilft zusätzlich vor unangenehmen Überraschungen. Doch nicht nur Vercharterer und Servicecrew der Basis sind verantwortlich für den Zustand einer Yacht. Einen wesentlichen Beitrag dazu können und müssen auch die Skipper leisten. Werden bei Törnende kleine Mängel oder Beschädigungen, die nicht offensichtlich sind, der Basis nicht gemeldet, so können diese auch nicht beseitigt werden – und die nächste Chartercrew hat den Eindruck, das Schiff sei schlecht gewartet. So können Skipper und Vercharterer gemeinsam dazu beitragen, dass die Schiffe in einem guten Pflegezustand erhalten werden.

Last Minute Törn

Eintrag vom 10.10.2008

Ein Last Minute Törn hat einen ganz besonderen Reiz - er spart Geld. Um seine Nerven zu schonen ist es aber wichtig, einige Dinge zu beachten. Die Planung des Törns und der Crew sollte nicht in letzter Minute geschehen, sonder nur die Buchung des Schiffes.

Im Vorfeld sollte ein Treffen der gesamten Crew stattfinden, um die Tour zu planen. Hierbei sollte bereits eine Crewliste ausgefüllt, eine Mitseglervereinbarung von allen Beteiligten unterschrieben und wichtige Dokumente wie Checklisten usw. verteilt werden. Damit bei der Buchung auch alle benötigten Daten vorhanden sind ist es ratsam, von jedem Mitsegler frühzeitig eine Kopie des Personalausweises und aller vorhandenen Sportbootführerscheine und Funkzeugnisse einzuholen. Diese Daten werden meist für einen Chartervertrag und die Crewliste benötigt.

Ich selbst habe am Mittwoch, 8. Oktober ein Schiff gechartert und werde am 10. Oktober für eine Woche auf Törn gehen. Wer einen Törn in der Hauptsaison plant, sollte seinen Chartervertrag frühzeitig abschließen, um eventuelle Frühbucherrabatte zu bekommen. Denn es könnte schwierig werden, kurzfristig noch ein Schiff zu bekommen. In der Nebensaison sind die Schiffe meist nicht ausgebucht und die Chancen für einen günstigen Last Minute Törn stehen sehr gut.

Vor allem ist zu beachten, dass Charterversicherungen wie Skipperhaftlicht-, Kautions- und Reiserücktrittskostenversicherung am selben Tag wie die Buchung der Yacht abgeschlossen werden müssen, wenn zwischen Törnbeginn und Buchung weniger als 14 Tage liegen.

Bei Beachtung all dieser Dinge ist auch eine entspannte Last Minute Buchung möglich und unnötiger Stress vor dem Törn bleibt erspart. Jetzt wird noch gepackt und dann geht’s segeln ...

Logbuch beim Segeln

Eintrag vom 13.06.2008

Ein Logbuch ist eine Art Schiffstagebuch. Dies ist gerade bei mehrtägigen Fahrten von Vorteil zu führen. Im Notfall dient das Logbuch sogar vor Gericht, der Versicherung oder dem Seeamt als Nachweis. Für die Handhabung eines Logbuches gibt es kein bestimmtes Muster nachdem es geführt werden muss. Wichtig ist, dass alle Angaben sehr exakt und richtig sind.

Folgende Eintragungen können schon vor Beginn der Reise geschrieben werden:
Eine Crewliste, in der schon vorab die Positionen an Bord verteilt sind, sowie die geplante Strecke,
kurzer Stand der Vorräte an Bord wie z.B. Tankfüllung, Ölkontrolle, Batterien, Trinkwasservorrat.
Sicherheitscheck durchgeführt der die Seetüchtigkeit des Schiffes, alle notwendigen Ausrüstungsgegenstände (Schwimmwesten, Lifebelts, Feuerlöscher…) sowie die Segel umfasst.
Einweisung der Crew sowie eine Sicherheitsbelehrung der Crew
Diese schritte sollten alle vor Ablegen aus dem Hafen stattfinden. Während der Tour ist es sinnvoll folgende Einträge vorzunehmen:

Alle Wachwechsel, sowie zur Kontrolle die als Routine durchzuführen ist:
Bilge, Toilette, Gas und Tankstand von Brennstoff und Lebensmitteln, weiter alle Beobachtungen notieren, die in irgendeiner Hinsicht als ungewöhnlich auffallen.

Da das Logbuch keiner bestimmen Form entsprechen muss, ist es eine schöne Erinnerung wenn auch besondere Erlebnisse, wie gute Segelleistung, schöne neu entdeckte Plätze oder eben alles Erwähnenswerte festgehalten wird.

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Ingwer gegen Seekrankheit

Eintrag vom 03.06.2008

Aufnahme einer Regatta

Seekrankheit entsteht durch einen gestörten Gleichgewichtssinn im Ohr und mit dem Zusammenspiel der Augen. Seekrank kann jeder werde, es hat nichts mit Segelerfahrung und Fachwissen zu tun. Selbst wenn jemand Jahre lang nie Seekrank war, kann es auch ihn ganz plötzlich erwischen.

Ganz wichtig ist es, wenn man merkt Seekrank zu werden, sich seiner Crew mitzuteilen und gegebenenfalls mit einem Lifebelt am Schiff zu sichern. Ich selbst habe auf fast jedem Segeltörn einen Tag an dem ich Seekrank bin. Ist dieser Tag überstanden, so kann ich die Tour wieder genießen.

Hier sind meine Tricks die Seekrankheit in den Griff zu bekommen, ich hoffe sie helfen auch euch. Sobald ich merke dass es mit der Übelkeit langsam anfängt esse ich Lakritze oder nehme Ingwer in jeglicher Form zu mir. Wem Ingwertee nicht schmeckt, der kann sich in der Apotheke Ingwerkapseln besorgen und diese einnehmen. Ablenkung ist ebenfalls eine Strategie, die die Seekrankheit eindämmt oder erst gar nicht aufkommen lässt. Solange man an Board eine Aufgabe hat und beschäftigt ist, bleibt die befürchtete Seekrankheit oft aus. Wichtig ist hierbei sich nicht unter Deck aufzuhalten, da es dort sehr schnell passieren kann dass einem schlecht wird.

Wird es so schlimm dass man seine Aufgaben an Board nicht mehr wahr nehmen kann, so ist der Beste Platz Achtern in Lee. Eine Faustregel ist hier: Kotzt Du in Lee, geht's in die See, Kotzt Du in Luv, kommt's wieder ruf." Hält man es an der frischen Luft nicht mehr aus, so ist es eine Alternative ganz schnell nach unten zu gehen und sich flach hinzulegen. Unter Deck hält man es jedoch nur in flachem Liegen mit geschlossenen Augen aus, sobald man sich hinsetzt oder läuft wird die Seekrankheit noch sehr viel schlimmer.

Nach einem Tag hat sich mein Körper an die See gewöhnt und ich bin nicht mehr Seekrank. Für mich lohnt es sich den einen Tag auszustehen und mit Ingwer und Wasser die Seekrankheit auszustehen. Wie sieht es bei euch aus, was habt Ihr für Erfahrungen gemacht und was haut gegen Seekrankheit geholfen?

Vorbereitung auf die Regatta Saison

Eintrag vom 27.05.2008

Aufnahme einer Regatta










Hier sind die organisatorischen Punkte aufgelistet die es gilt, vor der Regatta zu erledigen. Die Regattavorbereitung ist in vier Kategorien unterteilt, die sich jeweils mit einem Zeitraum vor der Regatta befassen. Teil 1 ist der am weitesten entfernte Zeitpunkt bis zum Start und Teil 4 ist unmittelbar vor dem Start einer Regatta. was ist also alles zu erledigen:

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Trimm des Vorsegels

Eintrag vom 20.05.2008

Mit dem Fockfall wird die Spannung des Vorlieks geändert. Ist die Spannung höher, so wird das Profil flacher und verschiebt sich nach hinten und oben. Damit das Vorsegel einen guten Stand erreicht, muss es so dicht durchgesetzt sein, dass sich keine Falten in der waagerechten bilden können. Bilden sich stattdessen senkrechte Falten, so ist es zu dicht durchgesetzt.

Der Holepunkt ist ein in der Längsachse des Bootes verschiebbare Umlenkung. Durch die Änderung des Angriffswinkels der Fockschot (wie der Traveller bei der Großschot) werden die Profiltiefe und der Twist geändert. Wird der Holepunkt in Richtung des Buges verschoben, so verringert sich der Twist, das Achterliek wird geschlossen und die Profiltiefe wird erhöht. Beim Verschieben des Holepunktes in Heckrichtung wird der Twist erhöht, das Achterliek öffnet sich und die Profiltiefe wird reduziert.

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Trimm des Großsegels

Eintrag vom 13.05.2008

Beschreibung des Großsegels

Da die Segelsaison schon wieder begonnen hat und viele Sachen über die Winterpause aus dem Gedächtnis verschwunden sind, hier einige Tipps zum Trimm der Segel. Hier sind die verschiedenen Trimm Möglichkeiten des Großsegels und deren Wirkungen beschrieben. Mit anderen Techniken des Segeltrimms werde ich mich in einem anderen Beitrag beschäftigen.

Durch das Großfall und den Cunningham Strecker lässt sich das Großsegel trimmen, indem die Spannung des Vorlieks verändert wird. Bei einer höheren Spannung auf dem Segel entsteht ein flacheres Profil und gleichzeitig wandert der Segelbauch nach vorn. Das Cunningham bietet durch die leichte Bedienbarkeit einen Vorteil. Anstatt eines Cunninghams wird bei Jollen oft ein Lümmelbeschlag genommen, der höhenverstellbar und verschiebbar ist. Bei diesem Trimm wird der Baum am Mast heruntergedrückt und arretiert. Auf diese Weise wird das Vorliek des Großsegels gespannt.

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SKS Prüfung in der Türkei

Eintrag vom 29.04.2008

Diese Jahr findet einer der SKS Törns und die Prüfung wieder in der Türkei in Marmaris statt. Bei unserem diesjährigen Ausbildungstörn vom 28.6 - 5.7.2008 ist noch eine Koje frei. Wer also Interesse hat das Segelgebiet Marmaris kennen zu lernen, Meilen sammeln möchte oder in den Sport segeln reinzuschauen, der meldet sich bitte bei der Sportbootschule Ettlingen.


Schon 2006 führten wir einen Prüfungstörn in Marmaris durch. Das Revier eignet sich sehr gut um Erfahrung im Segeln zu sammeln und die schöne Landschaft kennen zu lernen. In der Umgebung von Marmaris gibt es zahlreiche kleine Buchten die viele Überraschungen bieten. 
In den Marinas geht man meist an Moorings oder vor Bukanker rückwärts an die Pier. In einigen Buchten ist ein kleiner Steg der direkt zu einem kleinen Lokal und den Sanitären Anlagen führt. 
Das Klima ist ab April frühlingshaft und es lässt sich gut segeln. Im Mai und Juni sind die Temperaturen sommerlich warm und Juli und August herrscht eine sehr starke Wärme.

Das Meer hat sehr schnell eine hohe Wassertemperatur, sodass es sich in jeder Bucht gut baden lässt.

Der Wind weht in der Türkei meist aus nördlicher Richtung, an der Südküste meist aus Nordwest. Das Segelgebiet Marmaris gilt als Windsicher und konstant.

Die Bilder sind alle auf dem Törn entstanden. Auf dem Rückweg in den Hafen sind uns eine ganze Weile Delphine mit Jungtieren gefolgt und neben den zwei Ausbildungsschiffen geschwommen. Solche Erlebnisse tragen ebenfalls zu einem unvergessenen Törn bei.

Delphine neben dem Boot Bucht mit Lokal








Bucht bei Marmaris







Hier sind noch weitere Bilder der Prüfung 2006.
Und hier sind die Bilder des 1. SKS-Törns 2008.
Dies sind die Bilder des 2. SKS-Törns 2008.

Team Spanien gewinnt BMW Sailing Cup in Dubai

Eintrag vom 21.04.2008

Die Spanier gewannen nach dem viertägigen Rennen in Dubai gegen Italien mit 2:0 das BMW Sailing Cup Weltfinale.

Die Regatta wurde von einer stetigen Seebrise von 12 Knoten bekleidet und lässt den Skipper Javier Serrano bei der Siegerehrung triumphieren.

Die Spanische Crew gönnte sich ein Siegerbad und sprang, nach dem harten Kampf des BMW Sailing Cup Weltfinale, ins Meer. Der Pokal wurde dem Spanischen Team vom dreifachen America´s Cup Sieger Russell Coutts übergeben, der von der seglerischen Leistung des Spanischen Teams sehr beeindruckt war.

Die neue Saison des BMW Sailing Cup hat bereits vergangenes Wochenende schon wieder begonnen. 2009 wird das Weltfinale des BMW Sailing Cups in Italien ausgetragen.

Weite Infos zum Weltfinale des BMW Sailing Cup in Dubai

Zwei Jahre im Pazifik segeln und tauchen

Eintrag vom 12.04.2008

Drei Berliner haben sich auf den Weg gemacht, um für zwei Jahre Deutschland zu verlassen und im Pazifik segeln und tauchen zu gehen.

Begleitet werden die drei von Welt Online, dort gibt es auch aktuelle Bilder der Crew.

Nach vielen Vorbereitungen und einem großen Abschiedsfest für die Freunde, sind die drei mittlerweile in Australien angekommen. Vor dem Abflug nach Australien war einiges an Vorbereitung und Organisation zu erledigen.

Hier sind einige Erfahrungen, die die Crew bei der Planung machte.

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Deutsche Crew wird von Weltmeister Markus Wieser trainiert

Eintrag vom 08.04.2008

Der Höhepunkt der internationalen Regatten für Segel-Amateure findet vom 15. bis 20. April in Dubai statt. Hierfür trainierte das deutsche Team vergangenes Wochenende vor Mallorca mit dem prominenten Segelcouch Markus Wieser, der amtierender IMS Weltmeister, Drachen-Europameister und Deutscher Match-Race-Meister ist.

Bei dem dreitägigen Segel-Camp wurde vor allem die Taktik sowie die Manöverabläufe an Bord der deutschen Crew trainiert. Die Idee zu solch einem Segel-Camp entstand im Oktober 2007, beim BMW Sailing Cup Deutschlandfinale. Bereits damals qualifizierte sich das deutsche Team für das Finale in Dubai. Die Mannschaftsgröße für das Finale wird aus fünf Seglern gebildet.

Von dem Training vor Mallorca waren die Segler sehr begeistert und nannten es eine professionelle Vorbereitung. Laut Skipper Thorsten Hülsmann war es nach einer sechsmonatigen Winterpause eine sehr gute Vorbereitung als Team in die Saison zu starten. Gerade die fachkundige Anleitung durch Markus Wieser war optimal um die Segel Crew hoch motiviert auf Dubai vorzubereiten.

In Dubai muss sich das Team gegen acht weitere Nationen beim BMW Sailing Cup behaupten. Momentan ist Deutschland Titelverteidiger und dass soll sich laut der hochmotivierten Crew auch nicht ändern. Das Ziel ist für alle klar „Wir wollen gewinnen“ und dafür ist der Grundstein bereits in Mallorca gelegt worden. 
Wir drücken dem Team die Daumen und werden die Regatta mit Spannung verfolgen.

Streit der Milliardäre beim America`s Cup

Eintrag vom 06.04.2008

Der America`s Cup wurde, laut der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 6.4.08, schon immer mit juristischen Schlachten und fiesen Tricks umkämpft.

Jetzt wurde vom zuständigen New York State Supreme Court entschieden, dass die Streitparteien Alinghi und BMW Oracle Racing erstmals direkt um die Trophäe fahren. Im Vergleich zu dieser Regelung bestand 2007 für alle Teams ein offener Wettbewerb.

Diese Entscheidung des Richters kommt Milliardär Ellison gerade recht. Ihm scheint kein Preis zu hoch zu sein um die Trophäe des Amerikas Cup mit seinem Team zu gewinnen.

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Alinghi Crew kenterte im Atlantik

Eintrag vom 01.04.2008

Bei einer Windstärke von 20 Knoten und sehr starkem Wellengang kenterten die Alinghi Segler mit ihrem Trimaran Foncia.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich 10 Crewmitglieder auf dem Schiff, Piet von Niekerk und Francesco Rapetti mussten mit dem Helikopter ins Krankenaus gebracht werden, alle anderen Segler sind unverletzt.

Der eigens für den Kat-Wettkampf gegen BMW Oracle Racing angeheuerte Mulitihull-Spezialist Alain Gautier hat mit der restlichen Crew das Boot sicher zurück an Land gebracht.

Bei dem Kenterunfall brach zuerst der Mast, der aus Kohlefaser besteht, und danach der achtere Beam (dies ist der Querträger der die Rümpfe bei dem Trimaran miteinander verbindet). Dies berichtete der Steuermann Ed Baird, der bei dem Unfall mit an Bord war.

Der Gesamte Bericht Alinghi Crew

Neuer Manager beim Volvo Ocean Race

Eintrag vom 30.03.2008

Der Norweger Knut Frostad wird Manager beim Volvo Ocean Race

Bei der letzten Volvo Ocean Race Regatta war Knut Forstad Wachführer auf der Brasil 1, jetzt wird er ab 3. März offiziell Manager der Volvo Ocean Race sein.

Bis jetzt hatte das Amt der Australier Glenn Bourke geleitet, der jedoch aus persönlichen Gründen zurück getreten ist.

Seine Aufgabe wird sein eine der wichtigsten Regatten der Welt fachmännisch zu organisieren.

Da Knut Frosted bei dem letzten Race mit der Volvo Open 70 Klasse dabei war weiß er wie es den Seglern auf den neuen Boten geht und was sie durchmachen müssen. So ist es für ihn wichtig, das Rennen sicher, sportlich und professionell zu führen.

Mehr Infos

Volvo Ocean Race

Eintrag vom 28.03.2008

Das Volvo Ocean Race ist eine Segelregatta, die alle vier Jahre durchgeführt wird und einmal um die ganze Welt geht.

Start der Regatta ist im Herbst in Europa und geht dann durch den Atlantik, umrundet Afrika, geht dann über den Südpazifik nach Amerika und von dort wieder zurück nach Europa.

Diese Regatta gilt aufgrund der Wetterverhältnisse als eine der härtesten Herausforderungen im Segelsport. Die Gesamtstrecke des Volvo Ocean Race beträgt ca. 45000 km und wird in Etappen gesegelt.

Im Herbst 2008 startet das nächste Volvo Ocean Race mit dem neuen Schiffstyp Volvo Ocean 70.

Die Crews die bis jetzt Ihre Teilnahme für das Volvo Ocean Race 2008-2009 zugesagt hatten, sind:

Ericsson Racing Team 1 und Ericsson Racing Team 2 (beides Schweden), Puma Racing Team (USA), Alicante 1 und Alicante 2 ( beides Spanien), Team Green (Irland) und Russian Challenge.

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